Essig selbermachen

ESSIG selber machen – ganz easy

1l Wasser
60ml Zucker
Obst deiner Wahl (zb. Ananas, Apfel, Erdbeeren, etc)

So wirds gemacht:
►Zucker in Wasser auflösen
►Obst klein schneiden, auch Obstschalen verwenden
►3-4 Wochen offen stehen lassen und hin und wieder umrühren (mit Tuch zudecken gegen Fliegen)

fertig ist der Essig!

►auch mit Saft (z.B. Apfelsaft, Wein, ect.) möglich.
►Essigmutter nicht nötig – beschleunigt aber den Prozess

gut für:
►Immunsystem
►baut Gifte ab
►unterstützt die Verdauung
►Essig aus dem Shop hat nicht die selben Eigenschaften, da dieser pasteurisiert ist, d.h. die guten Bakterien abgetötet sind!

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Was ist Kombucha?

Schon in der Vergangenheit nutzten die Menschen die Stoffwechslungsbeziehung zwischen Hefe und Bakterien um Lebensmittel herzustellen oder haltbar zu machen. Mikroorganismen unterstützen eine Fermentation oder auch Gärung genannt.

Für die Herstellung von Kombucha wird eine Kombucha-Mutter (Kombucha-Pilz oder auch Scoby genannt) benötigt. Die Kombucha Mutter ist eine symbiotische Mischkultur aus Hefe und Baktierien, die sich in einer natürlichen Lebensgemeinschaft gegenseitig nutzen.

Die Kombucha-Mutter baut durch alkoholische Gärung Zucker in Kohlenstoffdioxid und Ethanol ab. An der Teepilzsymbiose sind in erster Linie Essigsäurebakterien beteiligit, die verhindern, dass andere Bakterien überhand nehmen.

Kombucha selbst hergestellt

du brauchst:

  • Grünen oder Schwarzen Tee
  • eine Kombucha-Mutter = Teepilz
  • ein großes Glas mit einer großen Oberfläche + kleines Tuch (um Mücken abzuhalten)
  • Zucker

so gehts:

  • 1l Tee kochen
  • 5 EL Zucker im Tee auflösen
  • abkühlen lassen
  • Kombucha-Mutter oben auf legen + Flüssigkeit dazugeben
  • nach 7-10 Tagen (bei Raumtemperatur) ist dein Kombucha Getränk fertig und du kannst wieder eine neue Runde starten!

Tipps:

  • fertige Kombucha kann in einer Flasche abgefüllt werden und im Kühlschrank aufbewahrt werden (es kann sein, dass sich in der Flasche auch eine neue Kombucha bildet)
  • Gib zuvor die Kombucha-Mutter mit etwas Flüssigkeit in eine Schüssel – dies gibst du in den frisch gekochten Tee (abgekühlt!) mit Zucker
  • Je länger du deine Kombucha fermentieren lässt, desto saurer wird das Getränk – koste einfach hin und wieder und seihe es ab, wenn es dir schmeckt!
  • Urlaub? Kombucha frisch ansetzen mit Zucker und in den Kühlschrank stellen – Fermentierung passiert hier sehr langsam (ca. 2 Wochen ohne Probleme)
  • Mit jeder Fermentierung bildet sich an der Oberfläche eine neue Kombucha-Mutter bzw. verdickt die alte

SALAT vom Lindenbaum

Ja! Junge Lindenblätter kann man Essen. Sie haben einen milden Geschmack und schmecken hervorragend im Salat. Jetzt treiben die Blätter der Linden in Hülle und Fülle in der Stadt. Pflück dir doch deinen Gratis-Salat!

Erkennungsmerkmal sind die herzförmigen hellgrünen Blätter. In Wien sind Linden häufig am Uni Campus, altes AKH zu finden.

Weitere essbare Bäume: Ahorn, Birke, Buche, …

Infos

 

 

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(Heu-)Schreck lass nach!

Das hat sich der ein oder andere Gast beim Pop-up Event der Stadtflucht Bergmühle im FutureFood Studio gedacht.

►Gemeinsam mit Christoph Thomann vom Verein Speiseplan wurde hier ein außergewöhnliches Sonntags-Menü kreiert. Die Krönung der einzelnen Gänge bestand aus besonderen Leckerbissen: Heuschrecken und Mehlwürmern.

►Dschungelcamp lässt grüßen? Auf keinen Fall. Es war ein kulinarisches Erlebnis der Extraklasse: knusprig-nußig im Geschmack und wie wir gelernt haben gesünder als Fleisch. Wir erfahren, dass jeder Mensch pro Jahr unbewusst ein halbes Kilo Insekten zu sich nimmt. Trotzdem sind Insekten in Österreich – im Gegensatz zu asiatischen Ländern oder der USA- NOCH nicht als Lebensmittel zugelassen.

►Was das Ganze mit urbaner Selbstversorgung zu tun hat? Insektenzucht kann ohne Probleme in städtischen Gebieten betrieben werden, denn neben einem geringen Futtermittel- und Wassereinsatz brauchen unsere neuen Freunde sehr wenig Platz.
Wenn ihr neugierig geworden seid, könnt ihr euch beim nächsten Insektenkochkurs von Christoph selbst überzeugen.

(http://www.stadtfluchtbergmuehle.at/#home)
(http://www.futurefoodstudio.at)
(http://www.speiseplan.wien)

URBANES GÄRTNERN liegt voll im Trend. Du willst auch?

In Wien gibt es mittlerweile schon in fast jeden Bezirk einen Gemeinschaftsgarten an dem man sich beteiligen kann. Manchmal ist die Warteliste lang, das Beet nur klein, aber es zahlt sich trotzdem aus. Kräuter, Pflücksalat, Kresse oder Ruccola wachsen sogar im Blumenkisterl an deiner Fensterbank!

Du willst mehr ernten? Informiere dich über Selbsterntefelder. Am Stadtrand von Wien gibt es einige davon, die sogar schon von den Bauern vorbepflanzt und bewässert werden! Natürlich bleibt auch Platz frei, wo du dein Lieblingsgemüse anpflanzen kannst..