Dein eigener Nussschnaps

Wenn du einen Walnussbaum in deiner Nähe kennst, dann schnell hin! Pflücke dir ein paar grüne Nüsse und du kannst dir ganz leicht deinen eigenen Nusschnaps machen.

 

Wie funktioniert’s?

Für 1 Liter Nussschnaps benötigst du 10 grüne Walnüsse. Sammle diese am besten um die Sonnenwende, wenn diese innen noch weich und schleimig sind. So sind sie ideal für deinen Nussschnaps.

Schneide die 10 Nüsse in vierteln und gib sie in einen Glasbehälter, der mindestens 1 Liter umfasst. Am besten ist es, wenn du diesen auch verschließen kannst. Du kannst auch ein bisschen improvisieren und ein Plastiksackerl mit Gummiringerl über die Öffnung geben.

1 Liter Korn Schnaps über die grünen, kleingeschnittenen Nüsse geben.

Nun fehlen noch die Gewürze! Es gibt oft in Bioläden fertige Nussschnapsgewürze mit Zucker zu kaufen. Du kannst dir aber deine Gewürze auch individuell zusammenstellen und ein bisschen variieren.
Diese Gewürze brauchst du: Zimt, Sternanis, Wermut, Gewürznelken + ca. 250g Zucker.

Alles zusammen im Glasbehälter täglich schütteln und ca. 6 Wochen ziehen lassen. Abseihen und fertig ist dein Nussschnaps!

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Lindenblüten Tee Sammelzeit

Riechst du auch schon den angenehmen Duft in der Luft? Die Linden sind am blühen.

Raus ins Grüne und pflück dir deinen Tee-Vorrat! Die Tage sind zurzeit sehr lange, wodurch die Pflanzen und Bäume viel Energie aufnehmen können. Darum ist jetzt der perfekte Zeitpunkt zum Lindenblüten Sammeln.

 

 

Warum Lindenblüten Tee?

Lindenblütentee hilft bei Erkältungen, Grippe und stärkt das Immunsystem. Auch bei Blasen- und Nierenleiden wirkt er sehr gut.

Was musst du beim Sammeln beachten?

  • Sammle nur an trockenen Tagen.
  • Suche dir Bäume in Parks, die nicht direkt neben der Straße stehen – viele Linden findest du in Wien zum Beispiel im Augarten. Die Blüten sind hier auch leicht erreichbar.
  • Pflücke den Blütenstand. Auch das dazugehörige Hochblatt kannst du mitpflücken.
  • Pflücke nur so viel, wie du in einem Jahr brauchen kannst! Die Wirkstoffe lassen mit der Zeit nach und du kannst dir jedes Jahr wieder frische Lindenblüten sammeln.
  • Gepflückte Blüten trocknest du auf einem Geschirrtuch. Immer wieder wenden. Nicht direkt in der Sonne trocknen.

Rezept?

Eine Hand voll Lindenblüten mit 1 Liter heißem Wasser übergießen und 5 Minuten ziehen lassen. Lindenblüten Tee schmeckt herrlich süßlich.

Wenn du den Lindenblüten Tee länger ziehen lässt, verfärbt sich der Tee rötlich. So eignet er sich auch hervorragend als kalte Sommer Limonade.

Zeit für Hollerblütensekt

Ja! Hollerblütensekt kannst du dir ganz leicht selbst machen. Du brauchst dazu nur leere Weinflaschen, Hollerblüten, Zucker, Zitrone und etwas Essig.

Hollerblüten sind zurzeit überall duftend am Blühen. Hollerstauden sind so gut wie überall zu finden, vor allem an Wegrändern, Waldrändern. In Wien vor allem im Augarten und auf der Donauinsel.

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Anleitung für 1 Liter Sekt:
5 Hollerblüten
1 l Wasser
150 g Zucker
25 ml Essig
1/2 Zitrone in Scheiben

  • Zucker im Wasser volständig auflösen.
  • Hollerblüten, Zitronenscheiben sowie Essig dazugeben – 24h ruhen lassen
  • Abseihen un din dickwandige Flaschen abfüllen – am besten Wein oder Sektflaschen mit Schraubverschulss!
  • Nach ein paar Tagen tritt die Gärung ein – nach 1 Monat fertig genießbar
  • Achtung! Durch die Gärung entsteht Kohlensäure, daher dicke Flaschen nehmen, um Explosionen zu verhindern. Langsam öffnen und nicht schütteln!

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Wildkräuter sammeln – How To Do It – Urselv

Wildkräuter sammeln ist total im Trend. Hier ein paar Tipps & Tricks zum Sammeln!

Nur Wildkräuter und -früchte sammeln die du kennst!

Man braucht kein Botaniker sein und alles erkennen was in der Wiese wächst. Aber wenn du dich auf den Weg machst, um zu Sammeln ist es wichtig die Kräuter, die du pflückst genau zu kennen! Es gibt in manchen Fällen Doppelgänger die zum Teil auch giftig sein können. Daher: nimm dir ein Bestimmungsbuch mit und schau immer nach wenn du dir nicht 100% sicher bist! Im Zweifel immer stehen lassen!

Die 1/3 Regel beachten!

Sammle nur so viel, wie du wirklich brauchst. Teekräuter oder andere Gewürzkräuter kannst du dir jedes Jahr wieder neu pflücken – ist auch besser, denn sie verlieren an Inhaltsstoffen. Generell sagt man: 1/3 lässt du für die Tierwelt stehen, 1/3 lässt du für die Pflanze selbst, 1/3 darfst du pflücken.

Wo sammle ich?

Hier sollte jeder seinen Hausverstand benutzen. Neben dicht befahrenen Straßen oder in sehr hundereichen Parkabschnitten ist es nicht unbedingt am besten Kräuter zu sammeln. Im Falle, kannst du deine Kräuter aber auch vor der Verarbeitung waschen.

Auch in Wien gibt es sehr viele grüne Inseln wo du viele Wildkräuter und -früchte findest. Zum Beispiel: Donauinsel, Prater, Pötzleinsdorfer Park, Schönbrunn, Wienerwald, Campus Altes AKH und so weiter. Mach die Augen auf, du wirst plötzlich überall Wildkräuter sehen!

Wer ausserhalb der Stadt sammelt, sollte auf alle Fälle darauf achten, nicht am Rand von gedüngten und gespritzten Feldern zu pflücken. Der Pestizideinsatz ist wirklich nicht zu unterschätzen!

Gönn dir ein Gründonnerstagssüppchen

Wildkräuter sprießen aus allen Ecken, ob im Garten oder auf den Grünflächen der Stadt. Die beste Zeit zum Kräutersammeln beginnt jetzt! Raus in die Natur, und pflück dir was…

Es ist an der Zeit, seinen Körper mit Wildkräutern zu entgiften.

Früher war es gängig, nach dem Winter wo wenig frische Nahrungsmittel vorhanden waren seinen Körper mit den ersten Wildkräutern zu entgiften. Traditionell war die Gründonnerstagssuppe. In der traditionellen Gründonnerstagssuppe wurden 9 Kräuter verkocht, die alle eine entschlackende Wirkung haben. Brennessel, Bärlauch, Löwenzahn, Spitzwegerich, Vogelmiere und Giersch sind in der Suppe die Hauptkräuter. Als Gewürzkräuter verwendet man Gundelrebe, Schafgarenblätter und Gänseblümchen.

Vorsicht: Pflücke nur die Wildkräuter, die du auch wirklich kennst!

So kochst du dein Süppchen:

Alles klein schneiden, Zwiebel anschwitzen, mit Suppenbrühe aufgießen, auch Karotten und Sellerie machen sich gut, Kräuter dazu und köcheln lassen, pürieren, mit Mehlpappal und Rahm verfeinern.

Bild 1 (1.Reihe v.l.): Bärlauch, Bild 2: Brennessel, Bild 3: Spitzwegerich,
Bild 4 (2.Reihe): Giersch, Bild 5: Löwenzahn, Bild 6: Schafgarbe, Bild 7: Vogelmiere

Fair-Teiler: Kühlschrank mit geretteten Lebensmitteln

Der Film „We feed the world“ öffnete so manchen die Augen. Ein Großteil unserer Lebensmittel landen unverbraucht im Müll. In Wien wird täglich gleich viel Brot entsorgt, wie in Graz verbraucht wird.

Diesen Fakten sind schwer verdaulich. Darum haben sich einige  „LebensmittelretterInnen“ zusammen getan und Foodsharing ins Leben gerufen. Foodsharing ist eine Initiative aus vielen LebensmittelretterInnen (auch Foodsaver genannt), die der Lebensmittelverschwendung entgegensetzt und Lebensmittel von Lebensmittelbetrieben aller Art rettet.

Seit 2013 haben sich bereits über 20.000 ehrenamtliche Menschen, die etwas gegen die foodsharing-deLebensmittelverschwendung unternehmen wollen, bei der Plattform Foodsharing angemeldet und tausende Freiwillige von ihnen retten schon aktiv in über. 2.700 Betrieben.

In erster Linie geht es darum, dass Lebensmittel gegessen und nicht weggeworfen werden sollen. Mitmachen kann jeder, und das ganz einfach. Über die Plattform https://foodsharing.at/ meldet man sich an, liest sich alle wichtigen Informationen von Foodsharing durch und beantwortet in Kürze ein paar Fragen. Schon kannst du mit anderen Foodsavern in Kontakt treten und Lebensmittel retten.

Du hast keine Zeit um Lebensmittel zu retten? Noch einfacher funktionieren die Fair-Teiler. Hierbei handelt es sich um Kühlschränke an öffentlich zugänglichen Plätzen, in die man jederzeit überschüssige Waren legen und aus denen man umgekehrt solche auch herausnehmen kann.

Eine Liste mit Fair-Teilern in Wien findest du hier.

Hagebutten – der Vitamin C Kick!

Jetzt wo es kälter wird und der Winter naht ist es an der Zeit Hagebutten zu pflücken! Sie wachsen auch in der Stadt recht häufig, z.B. an Waldrändern, trockenen Standorten, Böschungen oder in den Weinbergen. Sie sind leicht zu erkennen mit ihren leuchtend, roten Früchten und helfen dir dabei die Grippewelle zu umgehen..

► Hagebutten enthalten sehr viel Vitamin C
► Hagebutten unterstützen dein Immunsystem
► Hagebutten beugen Erkältungskrankheiten vor

Was kannst du damit machen?
► Hagebuttentee aus frischen oder getrockneten Früchten
► Hagebuttenmus oder -marmelade

Tipps:
► Trocknen: Früchte halbieren und auflegen – schneller gehts im Rohr und in der Wohnung wirds auch schön warm (bei ca. 60°C)
► Mus: Hagebutten in etwas Wasser 20min kochen – Hagebuttenmus in die Flotte Lotte oder durch ein Sieb passieren – etwas Zitronensaft dazu und fertig
► Marmelade: wie Mus herstellen nochmals mit Zucker aufkochen und fertig

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Die richtige Zeit zum Wildobst sammeln..

Viele Hecken und Sträucher tragen schon Früchte. Jetzt ist es an der Zeit, Wildbeeren und Wildobst zu Sammeln bevor die Vögel alles wegschnabulieren. Wildobst Hecken sind ökologisch sehr wertvoll, denn sie bieten vielen Tieren Unterschlupf und ein ausgiebiges Nahrungsangebot. Auch für uns sind die Früchte der Wildobst Hecken sehr wertvoll, denn sie enthalten viele Vitamine!

Was kann ich jetzt sammeln?

  • Hundsrose, Wildrose – Rosa canina

Die Hundsrose kennen wir alle, wenn Ende August die Früchte zu reifen beginnen. Hätschibätschi oder Hagebutten werden die roten Früchte genannt. Sie sind die Vitamin-C reichsten Wildfrüchte und dienten früher Ersatz für Zitrusfrüchte. Der Geschmack ist säuerlich-süß. Am besten die Früchte nach dem Frost ernten, oder alternativ in der Gefriertruhe durchfrieren lassen. Die Hagebutten entkernen, am besten mit Handschuhen, da die Kerne juckende Härchen besitzen. (Kindheitserinnerung: Juckpulver)

Für Tee die Früchte trocknen oder frisch zu Fruchtaufstrich oder Likör verarbeiten. Die Kerne haben ein leichtes Vanillearoma und können ebenso verwendet werden, aber unbedingt fein filtrieren (Sieb), wegen der Härchen. Auch die Blüten können zu Tee verarbeitet werden, der gegen Durchfall hilft.

Die Vitamin-C reichen Hagebutten stärken die Abwehrkräfte und das Immunsystem.

Rezept und Anleitung gibt’s hier

  • Gewöhnliche Schlehe, Schwarzdorn – Prunus spinosa

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    „Illustration Prunus spinosa1“. Licensed under Public Domain via Wikimedia Commons.

Blüten können für Teemischungen und Desserts verwendet werden. Jedoch sollten sie nur sparsam verwendet werden, da sie Blausäureglykoside enthalten.

Die Früchte werden nach dem Frost geerntet, da sie dann nicht mehr so herb schmecken. Man kann die Früchte aber auch einfach kurz in der Tiefkühltruhe durchfrieren lassen. Aus den Schlehen kann Fruchtaufstrich, Likör oder Saft gemacht werden.

Schlehen sind ein Altes Nahrungs- und Heilmittel. Die enthaltenen Flavonoide stärken das Immunsystem und wirken antioxidantisch. Sie können Zellen von freien Radikalen schützen, helfen bei Allergien und wirken antikrebserregend.

Rezept und Anleitung gibt’s hier

  • Mirabellen (oft auch Kriecherl genannt)

Mirabellen gibt es ganz viele auf der Donauinsel. Die Früchte sind gerade jetzt reif. Strauch schütteln und die reifen Mirabellen einsammeln. Besonders lecker schmecken sie im Müsli, als Marmelade oder einfach so zum Naschen.

  • Schwarzer Holunder – Sambucus nigra

Die Blüten des Holunders haben wir bereits im Juni/Juli kennengelernt. Der herrliche Saft aus den Blüten erinnert an den Sommer. Im Spätsommer verwandeln sich die übrigen Blütendolden in schwarze Beeren, die sehr vitaminreich sind. Die Beeren enthalten einen hohen Flavonoidgehalt, der für eine erhöhte Widerstandskraft gegenüber Infekten, Grippeviren, Allergien und krebserregenden Stoffen wirkt.

Unreif und roh sind die Beeren giftig. Durch Erhitzen über 80°C bei der Zubereitung werden die Hollerbeeren genießbar.

Es kann aus den reifen Beeren ebenfalls Saft hergestellt werden. Dafür ist ein Entsafter oder eine Flotte Lotte notwendig. Außerdem können die Früchte zu Likör, Chutney oder zu Hollerkoch verarbeitet werden.

Der Holler und seine Vitamine

  • Sanddorn – Hippophae rhamnoides

Berry, Sanddorn, Closeup, ObstDie Sanddorn Beeren sind richtige Vitaminbomben! Sie enthalten zehnmal mehr Vitamin C wie Zitronen. Außerdem ist der Sanddorn einer der wenigen Vitamin B12 Lieferanten, das überwiegend in Fleisch enthalten ist. Eine tolle Pflanze für Vegetarier!

Was kannst Du damit machen? Sanddorn-Gele oder Marmelade. Sie enthalten keine Kerne und sind daher leicht zu verarbeiten.

Vorsicht mit den Stacheln an der Pflanze, die stechen so richtig. Die Blätter sind schmal und lanzettlich, die Blattunterseite schimmert weißlich durch die weiß-flizige Behaarung. Die Früchte sind orange und mit schildförmige Schuppenhaare betüpfelt.

Wo finde ich Wildobst Hecken?

Besonders viele Wildobst Hecken findest du auf der Donauinsel. Schlehen, Mirabellen und Heckenrose sind dort häufig vertreten. Hin und wieder leuchtet ein oranger Sanddorn hervor. Schwarzen Holler findest du sehr viel im Augarten.

Viel Spaß beim Naschen!

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rechts: Schlehe und Hundsrose/ links: Mirabelle

 

Der Holler und seine Vitamine

Schön langsam ist es soweit. Die Hollerbeeren (auch Holunderbeeren genannt) werden reif! Hollerbeeren enthalten sehr viele Vitamine, die dein Immunsystem aufpeppen werden:

  • Eisen
  • Vitamin A
  • Vitamin B1, B2 und B6
  • Niacin
  • Vitamin C

[Quelle]

Aber Vorsicht! Unreif und roh sind die Hollerbeeren giftig, denn sie enthalten die giftige Substanz Sambunigrin (vorrangig in unreifen Zustand). Dies kann zu Verdauunsstörungen und Brechreiz führen. Durch Erhitzen über 80 Grad Celsius wird das Sambunigrin unschädlich gemacht. Und am Besten den Holler erst ernten, wenn die Beeren dunkel sind.

Wo finde ich Hollerbeeren in Wien?

Hollerstauden wachsen fast überall in der Stadt. Im Augarten findest du ganz viele davon, die du bedenkenlos verwenden kannst.
Verwechslungsmöglichkeiten: mit dem Zwergholunder, dieser hat spitze und schmalere Blätter. Die freifen Fruchtstände stehen aufrecht – die des Holunders sind hängend.

Was mache ich aus Hollerbeeren? 

Aus Hollerbeeren kannst du Saft, Mus, Marmelade, Kompott oder Likör machen. Ein beliebtes Rezept ist der Hollerkoch oder Hollerröster. Die Beeren müssen nach der Ernte schnell verarbeitet und unbedingt erhitzt werden. Nach dem Waschen lassen sich die kleinen Beeren leicht mit einer Gabel von den Fruchtständen lösen. Beim Ablösen von Hand können die Beeren leicht platzen und die Finger unerwünscht blau färben. Wenn das passiert, mit Zitrone reinigen.

Rezept Hollerkoch

  • 500 g Holunderbeeren (Hollerbeeren)
  • 1/8 L Wasser
  • 100 g Zucker
  • 1 Zimtstange
  • einige Gewürznelken
  • Saft von einer 1/2 Zitrone
  • 1 EL Jamaica-Rum

Holunderbeeren waschen und von den Zweigen (Dolden) zupfen. Wasser, Zucker, und Gewürze aufkochen, die Gewürze dann wieder entfernen. Rum und Zitronensaft zugießen und kurz unter Rühren aufkochen, eventuell mit Rotwein verfeinern. Fertig ist dein Hollerkoch.

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[Foto: pflanzenfreunde.com]

 

Nußschnaps – dein Magenfreund

Jeder kennt ihn den Nußschnaps. Ein gutes Tröpfchen nach jedem deftigen Essen. Darum ist seine Bezeichnung als Magenfreund nicht so weit hergeholt!

Mach einen Ausflug zur Donauinsel und pflücke dir grüne Nüsse für deinen eigenen Nußschnaps. Dort stehen sehr viele Nußbäume, die heuer trotz kühlen Frühling einen guten Ertrag haben.

Der richtige Zeitpunkt zum Ernten ist jetzt, um die Sommersonnenwende (21.Juni). Die Nüsse werden für den Nußschnaps im grünen Zustand geerntet, wenn diese noch leicht mit einem Messer zu durchschneiden sind. Die Nüsse müssen innen noch weich sein und eine geleeartige Flüssigkeit enthalten, damit sie den guten Nußgeschmack abgeben. Dazu noch die richtigen Kräuter vom Bioladen und Korn-Schnaps. Und fertig ist dein Nußschnaps.

Das brauchst du:

  • Einen großen Behälter den du luftdicht verschließen kannst (z.B. auch mit einem Plastiksackerl und Gummiringerl)
  • 2 Liter Korn Schnaps
  • 10 grüne Nüsse
  • 1 Fertigmischung Nußschnapsgewürz aus dem Bioladen
  • oder alternativ kannst du dir die Kräuter auch selbst zusammensuchen/kaufen. Dazu brauchst du: Fenchel, Sternanis, Zimt, Piment, Kalmuswurzel, Ingwer, Nelken
  • 300g Rohrzucker

6 Wochen stehen lassen (manche meinen in der Sonne, andere im Dunkeln – am Besten selbst ausprobieren), hin und wieder schütteln, und fertig ist dein Nußschnaps!