Kombucha selber machen

Die Herstellung von Kombucha ist ganz einfach. Du benötigst nur Tee, Zucker ein Glas mit einer großen Oberfläche und vor allem eine Kombucha-Mutter.

Eine Kombucha-Mutter wird traditionell von Einem zum Nächsten weitergegeben und ist nicht im konventionellen Supermarkt zu erwerben.

Zutaten:

  • Grünen oder Schwarzen Tee
  • eine Kombucha-Mutter
  • ein Glas mit einer großen Oberfläche
  • kleines Tuch (um Mücken abzuhalten)
  • Zucker
  • Wasser

und so geht’s:

Schritt 1

Koche 1 Liter Tee und lasse diesen Abkühlen. Die Kombucha mag am liebsten Grünen oder Schwarzen Tee, Experimente mit Kräuter Tees funktionieren auch, aber man wird sehen, dass die Kombucha-Mutter etwas fransiger wird. Solang die Kombucha-Mutter aber nicht schimmelt, ist alles im Grünen Bereich.

Schritt 2

Gib in einen Liter Tee 5 Esslöffel (oder ca. 60ml) Zucker. Rühre gut um und lass die Zucker-Tee Mischung gut abekühlen.

Schritt 3

Gib deine Kombucha-Mutter mit der Ansatzflüssigkeit in deine fertige Zucker-Tee Mischung. Die Ansatzflüssigkeit ist ein Teil des fertigen Kombucha-Getränks, das du immer wieder für deine neue Kombucha-Brauung hinzufügst. Es sollten auf 1 Liter ungefähr 100ml sein. So bleibt dein Kombucha-Milieu erhalten!

Die Kombucha-Mutter wird mit sauberen Händen in die neue Kombucha gegeben. Sie schwimmt entweder oben auf oder senkt sich in der Mitte etwas ab.

Decke das Gefäß mit einem Tuch ab und fixiere es. Damit verhinderst du, dass sich lästige Obstfliegen in deine Kombucha einnisten.

Schritt 4

Lasse die Kombucha nun 5-10 Tage bei Raumtemperatur stehen (ohne umrühren sondern ganz in Ruhe). Du wirst sehen, dass sich an der Oberfläche eine neue Kombucha-Mutter bildet. Eine dünne weiße Schicht wird entstehen. Je länger du es stehen lässt, desto saurer wird das Getränk.

Schritt 5

Koste deine Kombucha hin und wieder. Je länger du es stehen lässt, desto saurer wird das Getränk. Wenn es dir schmeckt ist es Zeit zum Abfüllen.

Gib die Kombucha-Mutter mit etwas Flüssigkeit in eine Schüssel und stell diese auf die Seite. Dies ist deine neue Kombucha Ansatzflüssigkeit für deine nächste Kombucha-Brauung.

Schritt 6

Das fertige Kombucha-Getränk kannst du nun in eine Flasche abfüllen und in den Kühlschrank stellen. So hast du bis zu deiner nächsten Kombucha einen Vorrat.

Falls du deine Kombucha geschmacklich anreichern möchtest, kannst du jetzt Fruchtsäfte, echte Früchte oder Gewürze hinzugeben.

Wenn du eine richtig spritzige Kombucha möchtest, lass deinen abgefüllten Kombucha 1-3 Tage bei Raumtemperatur stehen. Die Kombucha wird natürliche Kohlensäure entwickeln. Danach sollte sie in den Kühlschrank wandern, da sonst Explosionsgefahr besteht.

Im Kühlschrank hält sich dein Kombucha Getränk nun ca. 1 Monat.
Du möchtest weiterbrauen – starte mit Schritt 1

Tipps:

  • Mit jeder Fermentierung bildet sich an der Oberfläche eine neue Kombucha-Mutter (schaut weißlich, durchsichtig aus) bzw. es verdickt die Alte Kombucha-Mutter
  • Wichtig: vor dem Abfüllen die Kombucha-Mutter mit etwas Kombucha-Flüssigkeit in eine Schüssel geben-> dein neuer Ansatz für eine neue Runde
  • Fertige Kombucha kann in einer Flasche abgefüllt und im Kühlschrank aufbewahrt werden
  • Falls du deine Kombucha geschmacklich anreichernmöchtest, kannst du beim Abfüllen Fruchtsäfte, echte Früchte oder Gewürze hinzugeben
  • Wenn du eine richtig spritzige Kombucha möchtest, lass deine abgefüllte Kombucha 1-3 Tage bei Raumtemperatur stehen
  • Je länger du deine Kombucha fermentieren lässt, desto saurer wird das Getränk – koste einfach hin und wieder und fülle dein Kombucha-Getränk ab, wenn es dir schmeckt!
  • Urlaub? Kombucha frisch ansetzen mit etwas mehr Zucker und in den Kühlschrank stellen – Fermentierung passiert hier sehr langsam (ca. 2 Wochen ohne Probleme)

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Kombucha – der Zaubertrank

Kombucha ist ein fermentiertes Tee-Getränk, das schon seit mehr als 2000 Jahren in Asien hergestellt und getrunken wird. In der asiatischen Medizin hat Kombucha einen hohen Stellenwert. Ihm werden vielzählige gute Wirkungen zugeschrieben.

Was ist eigentlich Fermentieren?

Fermentieren ist ein natürlicher Prozess der uns ständig begegnet. Mikroskopisch kleine Bakterien und Pilze sind überall in der Luft die wir atmen, und in jeden Bissen den wir Essen. Sie sind essentiell für alle Lebensprozesse auf unseren Planeten. Ohne sie gäbe es kein Leben!

Fermentierung ist im Prinzip die Vergärung von Lebensmittel. Die natürlich in der Luft vorkommenden probiotischen Bakterien und Mikroorganismen reichern Lebensmittel an und bringen diese zum Fermentieren. Fermentierte Lebensmittel sind z.B. Bier, Wein, Essig, Sauerteigbrot, Sauerkraut.

Wie entsteht Kombucha?

Kombucha ist ein fermentiertes Teegetränk. Zur Herstellung von Kombucha benötigt man eine Kombucha-Mutter. Die Kombucha-Mutter ist ein Pilz der aus einer Lebensgemeinschaft von Hefen und Bakterien. Der Fachbegriff für den Teepilz ist Scoby. Scoby steht für Symbiotic Colony of Bacteria and Yeast. Übersetzt heißt das: Symbiotische Kolonie aus Bakterien und Hefen.

Die Kombucha-Mutter baut durch alkoholische Gärung Zucker in Kohlenstoffdioxid und Ethanol ab. An der Teepilzsymbiose sind in erster Linie Essigsäurebakterien beteiligit, die verhindern, dass andere Bakterien überhand nehmen.

Der Zaubertrank

Kombucha ist ein fermentiertes Tee-Getränk und besitzt vielen positiven Eigenschaften. Es wirkt entgiftend, reinigend und sorgt für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt im Darm. Die probiotischen Bakterien unterstützen deine Darmflora, die antibakteriell und antikrebserregend wirken. Ausserdem enhält Kombucha eine Vielzahl an Vitaminen, Spurenelemente und Mineralstoffe.

Eine Anleitung findest du hier

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Sauerkraut – selbstgemachtes Superfood

Überall ist zurzeit die Rede von Superfood. Es scheint eines der neuesten Modewörter für gesunde Lebensmittel geworden zu sein. Als Superfoods werden Lebensmittel mit besonders gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen bezeichnet.

Doch was genau sind nun Superfoods? Gibt es Superfoods nicht schon immer?

Die Antwort darauf, ist ganz klar: Ja, Superfoods gab es schon immer, nur nannte man diese nicht so. Der Begriff Superfood wird gerade jetzt in den Medien, Online-Blogs und Zeitschriften zum Thema Ernährung sehr gehyped.

Superfoods sind die hochwertigsten und nährstoffreichsten Lebensmittel unseres Planteten. Sie haben die Fähigkeit uns von Grund auf zu nähren, zu stärken, zu reinigen und zu regenerieren.
[www.dancingshiva.at]

Kakao, Goji-Beere und Maca sind nur einige wenige Superfoods, die zurzeit in aller Munde sind. Die meisten dieser Lebensmittel wachsen bei uns nicht und müssen daher importiert werden. Aber ganz klar ist, es gibt auch genug heimische sogenannte Superfoods! Besonders gesunde Lebensmittel sind unter anderem alle möglichen Wildobstfrücht und Wildkräuter, sowie fermentierte Lebensmittel wie das Sauerkraut.

Heimische Superfoods selbst gemacht!

Eines der wohl bekanntesten heimischen Superfood in Österreich ist das Sauerkraut.
Schon James Cook wusste von der Besonderheit von Sauerkraut und nahm große Bottiche gefüllt mit Sauerkraut auf seine Entdeckungsreise mit. Das Sauerkraut schützte die Seeleute vor der gefürchteten Skorbut, der zuvor ganze Schiffsmannschaften zum Opfer fielen. Heute wissen wir, dass dies auf den hohen Vitamin C-Gehalt des Sauerkrautes zurückzuführen ist. Außerdem war es aufgrund der langen Haltbarkeit für lange Seereisen ideal geeignet.

Die Milchsäure Gärung ist eine der ältesten Methoden um Lebensmittel haltbar zu machen. Mit Salz wird das Kraut zu Sauerkraut fermentiert d.h. vergärt. Für die Fermentierung von Kraut zu Sauerkraut sind mehrere Mikroorganismen notwendig, die uns in unserem Leben laufend begegnen. Die natürlich in der Luft vorkommenden probiotischen Bakterien und Mikroorganismen reichern Lebensmittel an und bringen diese zum Fermentieren. Beim Fermentieren von Lebensmittel entstehen unterschiedliche Bio-Konservierungsstoffe wie Alkohol, Milchsäure oder Essigsäure, wodurch Lebensmittel mit Nährstoffen angereichert und haltbar gemacht werden.

Biodiversität ist Essentiell für ein gut funktionierendes System in der Natur. Die Biodiversität der Bakterien ist auch wichtig für einen gut funktionierenden Körper. Fermentierte Lebensmittel sind reich an Pro-biotischen Bakterien und helfen dir, deinen Körper in einer Balance zu halten und stärken dein Immunsystem.

Kraut und Kohlgemüse ist reich an krebsvorbeugenden Nährstoffen, weshalb diese auf jeden Fall ein heimisches Superfood sind.

Anleitung zum Selbermachen

Du brauchst:

  • 2 Kilo frisches Kraut
  • 3 Esslöffel Salz
  • einen großen Topf oder Schraubglas
  1. Äußeren Blätter des Krauts zur Seite legen und Strunk entfernen
  2. Kraut klein schneiden oder hobeln
  3. Kraut mit Salz und ev. Wacholderbeeren (+ev. andere Zutaten wie Senfkörner, Dill, Apfel) in den Topf geben und stampfen oder fest kneten -> es wird Flüssigkeit entstehen
  4. Oberste Schicht mit den zuerst entfernten äußersten Krautblättern bedecken und beschweren (ausgekochter Stein)
  5. wichtig: das Kraut muss vollständig mit Flüssigkeit bedeckt sein!
  6. Topf luftdicht abdecken, sodass die im Gärungsprozess entstandenen Gase entweichen können, aber keine Luft dazu kommt (z.B. Schraubdeckel nur leicht anschrauben)
  7. ca. 4 Wochen im kühlen, dunklen Lagern

Es ist generell darauf zu achten, dass während des Gärprozesses keine Luft in den Behälter gelangen kann. Denn die Luft würde die Milchsäuregärung verhindern. Je nach Gärtemperatur dauert der Gärprozess zwischen drei und sechs Wochen. Danach ist das Sauerkraut verzehrbereit und kann portionsweise aus dem Behälter entnommen werden.

 

Essig selbermachen

ESSIG selber machen – ganz easy

1l Wasser
60ml Zucker
Obst deiner Wahl (zb. Ananas, Apfel, Erdbeeren, etc)

So wirds gemacht:
►Zucker in Wasser auflösen
►Obst klein schneiden, auch Obstschalen verwenden
►3-4 Wochen offen stehen lassen und hin und wieder umrühren (mit Tuch zudecken gegen Fliegen)

fertig ist der Essig!

►auch mit Saft (z.B. Apfelsaft, Wein, ect.) möglich.
►Essigmutter nicht nötig – beschleunigt aber den Prozess

gut für:
►Immunsystem
►baut Gifte ab
►unterstützt die Verdauung
►Essig aus dem Shop hat nicht die selben Eigenschaften, da dieser pasteurisiert ist, d.h. die guten Bakterien abgetötet sind!

Kombucha selbst hergestellt

du brauchst:

  • Grünen oder Schwarzen Tee
  • eine Kombucha-Mutter = Teepilz
  • ein großes Glas mit einer großen Oberfläche + kleines Tuch (um Mücken abzuhalten)
  • Zucker

so gehts:

  • 1l Tee kochen
  • 5 EL Zucker im Tee auflösen
  • abkühlen lassen
  • Kombucha-Mutter oben auf legen + Flüssigkeit dazugeben
  • nach 7-10 Tagen (bei Raumtemperatur) ist dein Kombucha Getränk fertig und du kannst wieder eine neue Runde starten!

Tipps:

  • fertige Kombucha kann in einer Flasche abgefüllt werden und im Kühlschrank aufbewahrt werden (es kann sein, dass sich in der Flasche auch eine neue Kombucha bildet)
  • Gib zuvor die Kombucha-Mutter mit etwas Flüssigkeit in eine Schüssel – dies gibst du in den frisch gekochten Tee (abgekühlt!) mit Zucker
  • Je länger du deine Kombucha fermentieren lässt, desto saurer wird das Getränk – koste einfach hin und wieder und seihe es ab, wenn es dir schmeckt!
  • Urlaub? Kombucha frisch ansetzen mit Zucker und in den Kühlschrank stellen – Fermentierung passiert hier sehr langsam (ca. 2 Wochen ohne Probleme)
  • Mit jeder Fermentierung bildet sich an der Oberfläche eine neue Kombucha-Mutter bzw. verdickt die alte